Bereits mehrere Male wollte ich etwas schreiben, aber hatte nie wirklich Zeit dazu. Jetzt ist es wieder so weit.
Zuerst eine kleine Warnung: Ich habe in den ganzen vergangenen 6 Wochen keine Fotos geschossen. Das Album vom Tauchen ist alles was es zur Zeit geben wird. Immerhin muss ich mich so nicht mit der komischen Formatierung herumschlagen.
Am 26.-29. Januar war Saarang, ein anscheinend nur von Studenten organisiertes Musik- und Kulturfestival. Man kann es mit Balelec vergleichen, einfach auf 4 Tage verteilt. Ausserdem gab es viele andere Aktivitäten, die nicht nur musikalisch waren.
Insbesondere die “World Culture Show”, wo jeden Abend eine Vorführung einer Gruppe aus einem bestimmten Land statt fand, war super. Hiphop aus Frankreich, Musik aus Israel, Breakdance aus den USA und der Beste zuletzt: Laurent Decol, französischer Mime. Solltet ihr irgend einmal eine Chance erhalten, Decol zu sehen, kann ich die Show nur wärmstens empfehlen!
Neben den vielen kleinen Ständen und Aktivitäten (Malen, Theater, Musikzieren, Geschichte schreiben, Werwolf spielen, und viele mehr) gab es natürlich die Hauptacts am Abend: eine richtige Band, die im Open Air Theater auftrat. An vier verschiedenen Abendenden kamen: KK, indischer Megastar – er singt die Lieder, zu denen die Bollywoodstars dann in den Filmen tanzen. Zuerst wollte ich nicht unbedingt gehen, schlussendlich wars dann ganz gut. Bei der Choreonight kamen verschiedenste Tanzgruppen aus jeder Ecke und tanzten während 4 Stunden ihre Choreographien. Ja, 4 Stunden “IIT sucht das Tanz-Supertalent”.
Zum europäischen Hauptact (die gross angekündigte “Rock-Show” mit Pain of Salvation) kann ich ein wenig mehr erzählen. Sie waren der letzte Act des Festivals am Samstag Abend, und nach ihnen war das Programm fertig. Während dem Konzert ging anscheinend etwas kaputt, und sie mussten Improvisieren. Meiner Meinung nach waren sie ziemlich gut… und ich bin mir nicht sicher ob das Publikum gemerkt hat das plötzlich der Schlagzeuger sang, der Sänger Schlagzeug spiel und auch sonst alle die Plätze getauscht hat. Der Funke sprang nicht über – und viele hatten falsche Erwartungen von der Musik. Insofern waren viele enttäuscht. Nicht so ich, denn wie bereits erwähnt, sind die Jungs sehr gute Musiker. Der Höhepunkt jedoch: Gerade als es ein wenig besser wurde, sie bekanntere Songs spielten, wurde ihnen der Saft abgedreht. Mitten im Song, und zwar aus wahrscheinlich zwei Gründen: Erstens, nach Program wäre es fertig (Punkt 22:30! – unfairerweise wurde mit einer halben Stunde Verspätung begonnen), zweitens, weil der Sänger nach Leuten fragte, die Rauchen und somit ein Feuerzeug schwenken könnten (und er singt “Halleluja”), er möchte keine Handylichter sehen (“not very romantic”).
So hat es das IIT nach vier Tagen Superstimmung geschafft, dass wir nicht vergessen wo wir sind
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Danach hatte mich der Alltag schnell wieder, Teste, Quizze, Paper zum schreiben. Motivierter als letztes Semester, bin ich an den Wochenenden ab und zu am arbeiten. Ausserdem bin ich fleissig am Praktikumsstellen suchen, um nicht nur auf der faulen Haut rumliegen zu müssen (3 Monate lang…)
Letztes Wochenende waren wir (Tobias, Janne, ich) Tauchen. Julie war auch in Pondycherry, kam aber nicht aufs Boot. 27 Grad warmes Wasser, Sonne (inkl. Sonnenbrand) und unter Wassser superschöne Sicht. Die Fotos kann man hier sehen:
http://www.facebook.com/album.php?aid=116389&id=1248201639&l=2dbce8a325
Ein exklusives Foto, nicht auf Facebook zu finden (man beachte meine Haarpracht)
ich muss noch erwähnen/klagen: Meine Internetverbindung erlaubt mir nur noch ein sehr eingeschränktes Surfen: ZU langsame Verbingung, langsame Ladezeiten, Timeouts etc… so ist es nicht mehr angenehm.

































